Tafel in Geldnot

Die Wuppertaler Tafel ist für arme Menschen ein wichtiger Zufluchtsort, um täglich satt zu werden. Nun ist der Verein in finanziellen Schwierigkeiten, weil notwendige Umbaumaßnahmen noch nicht vollständig abgedeckt sind.

Seit 28 Jahren hilft die Wuppertaler Tafel ärmeren Mitbürgern, auch mit wenig Geld menschenwürdig zu leben. Die steigenden Flüchtlingszahlen aus den Bürgerkriegsgebieten haben den Bedarf noch gesteigert.

Die Wuppertaler Tafel verteilt überschüssige und gespendete Lebensmittel täglich an mehreren Ausgabestellen. Außerdem bietet sie ein preiswertes Angebot an Möbeln, Kleidung und Hausrat. Sie gehört zu der kleinen Zahl deutscher Tafeln, die täglich morgens, mittags und abends in der eigenen Kantine und zusätzlich an vier Plätzen der Stadt warme Mahlzeiten kostenlos anbieten. Im Schnitt werden täglich 1.500 Mahlzeiten ausgegeben.

Es wurde nun erforderlich, die 2007 eingerichtete Küche, die ursprünglich nur zum Aufwärmen von überschüssigen Mahlzeiten – zum Beispiel aus Kliniken – für die eigene Zubereitung den heutigen Hygiene-Standards anzupassen.
In Zusammenarbeit mit der städtischen Lebensmittel-Überwachung und Fachplanern wurde ein Umbau mit neuer Lüftungsanlage und Kühl-Einrichtungen in Angriff genommen. Das Kosten-Volumen umfasst rund 350 Tausend Euro. Bald soll der Umbau abgeschlossen sein. Der Kosten-Rahmen wird gehalten. Zu den großzügigen Spendern gehören die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung und EDE. Außerdem sind viele kleine Spenden von Wuppertalern beigesteuert worden. Und auch der Erlös des Benefiz-Konzertes Wuppertal hilft hat die Kasse gefüllt. Dennoch fehlen immer noch 50.000 Euro.
Erschwerend für die Notlage kommt hinzu, dass die Einnahmen der Tafel aus dem Sozialkaufhaus, dem Büchermarkt und Spenden sich auf das Jahr verteilen, während größere Baurechnungen kurzfristig zu bezahlen sind.

Deshalb bitten Wolfgang Nielsen, 1. Vorsitzender, und Astrid Zimmerbeutel, 2. Vorsitzende, um Unterstützung für die Finanzierungslücke: „Es würde schon helfen, wenn Sie ihre vielleicht für das Jahresende geplante Spende in diesem Jahr schon früher überweisen könnten.“ Sie hoffen auf viel Verständnis für diese Bitte.

Text: repor-tal

Informationen: www.wuppertaler-tafel.de

Spendenkonten:

Stadtsparkasse Wuppertal
IBAN: DE 17 3305 0000 0000 1181 17
BIC: WUPSDE33XXX

Deutsche Bank Wuppertal
IBAN: DE 18 3307 0024 0220 4949 00
BIC: DEUTDEDBWUP

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